Von Salbei und anderen Kräutern

8. Tages-Seminar am 13.10.2018 in Freital (bei Dresden)

Besuch der Bombastus-Werke AG und Heilpraktikervortrag

Ab 9.30 Uhr reisten die Frauen aus ganz Sachsen zum Veranstaltungsort dem „Informationszentrum der Bombastus-Werke AG“ in Freital an. Für einige Teilnehmerinnen war es eine riesige Freude altbekannte Gesichter nach einigen Jahren mal wiederzusehen. Bei anderen ein vorsichtiges beschnuppern, da fast 30 % der 20 Teilnehmerinnen zum ersten Mal an einem Tagesseminar teilgenommen haben.

Nach der Begrüßung durch die Organisatorin des Seminares Jana Schmalisch (Gruppe Dresden) und Monika Milverstädt (stellvertretende Vorsitzende der DVMB Landesverband Sachsen) stellte uns Hr. Anke (Mitarbeiter der Bombastus-Werke AG) das Unternehmen und die historische Entwicklung mit einer Präsentation vor. Außerdem stellte er uns die Pflanze „Salbei“ vor. Er sprach u.a. über den Anbau und die Ernte auf den eigenen Feldern in der näheren Umgebung des Unternehmens und die Verarbeitung in den Produktionshallen der Bombastus Werke AG. Nach einer sehr spannenden, aber auch sehr unterhaltsamen Präsentation des Unternehmens, viel Wissenswertem rum um den „Salbei“ und Empfehlungen zur Verwendung von speziellen Kräutern, Tees, Salben oder Tinkturen für unsere Krankheit zum Wohlbefinden oder um sich etwas „Gutes“ zu tun, ging es zu einer kleinen Werksführung.

Zuerst besichtigten wir das Tee-Drogenlager. Von den, dort lagernden Mengen verschiedenster Kräuter und Heilpflanzen und den verschiedenen Düften waren alle Teilnehmerinnen sichtlich beeindruckt. Sogar die riesigen Steinguttöpfe der Produktion der Salbeitinkturen durften wir uns ansehen und auch einmal in die Steinguttöpfe hineinschnuppern. Zur Mittagspause gingen wir ins nahegelegene Cafe Poisitano zum Mittagessen. Während der Mittagspause hatten die Teilnehmerinnen ausreichend Zeit sich näherkennenzulernen oder sich über Erfahrungen zum Umgang mit der Krankheit, zu Fragen aus dem Leben oder zu anderen Themen auszutauschen. Anschließend stellte Herr Anke im Informationszentrum der Bombastus Werke AG noch ein paar Kostproben der vorgestellten Produkte bereit.

Im 2. Teil hielt die Heilpraktikerin Frau Richter einen Vortrag zum Thema: „Gleiche Diagnose – aber doch bei jedem anders!?-Einfluss von individueller Konstitution, Ernährung und Lebens-führung auf das Entstehen chronischer Entzündung, Übergewicht und Krankheitsverlauf“.

Nach einer kleinen Einführung in den naturheilkundlichen Ansatz zu unserer Krankheit „Morbus Bechterew“ erläuterte Sie uns, wie man unsere bisherige Therapie naturheilkundlich begleiten kann. Sie erklärte an vielen illustren Beispielen, wie man die Therapieerfolge selbst positiv beeinflussen kann und wie wichtig die BEWEGUNG für Bechtis ist -> nicht nur für die Schrittzähler oder die Smartwatches Auswertungen. Unsere Knochen, Knorpel, Bänder und Sehnen brauchen ausreichend Bewegung, um sich gut und gesund ernähren zu können.

Sie brachte uns die Unterschiede zwischen Ernährungsnaturell, Bewegungsnaturell und Empfindungsnaturell näher und jeder stellte für sich selbst fest, wie viel er von jedem Naturell doch in sich trägt. Die Erkenntnis, dass EVA nicht nur mit Adam im Paradies war, sondern dass EVA noch eine andere wichtige Bedeutung hat, war uns auch neu.

EVA= Ernährung- Verdauung- Ausscheidung

Denn aktuell ist nur die Ernährung DAS große Thema. Doch Frau Richter brachte uns näher, wieso die Verdauung und die Ausscheidung einen ebenso hohen Stellwert für uns haben sollten.

Am Schluss erhielten wir noch eine kleine Kräuterkundelektion. Frau Richter stellte uns „Kräuter“ bzw. „Unkräuter“ vor, die jeder von uns auf Wiesen und Wegen finden kann. z.B. Birke, Schafgarbe, Löwenzahn oder den Giersch. Sie erklärte uns, wie (z.B. Blätter mit und ohne Stiel )und in welcher Form (getrocknet, aufgebrüht o. ä.) die Kräuter und Unkräuter für welche Beschwerden verwenden können. Aber sie wies auch darauf hin, dass nicht jedes „Kraut“ für JEDEN gut ist! Sondern dass man immer auf sich, seine Persönlichkeit, sein Befinden und seine Beschwerden achten sollte. „ Denn jeder ist verschieden und das ist gut so“.

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme und das Interesse. Mir hat es viel Spaß und Freude bereitet mit Ihnen einen schönen und erlebnisreichen Tag zu verbringen.

Jana Schmalisch (Gruppe Dresden)