Kurze Nacht des Morbus Bechterew 2024

Bericht des Landkreis Bautzen veröffentlicht im WochenKurier

Die Krankheit frühzeitig erkennen


 

„Erzgebirgischer Thermal-Kräuter- und Rehatag“ in Thermalbad Wiesenbad

Wir haben Mitte September 2023 bei strahlenden Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Chance genutzt , um unsere Angebote zu präsentieren. Schließlich ist der Landesverband mit dem Ort und der Klinik Thermalbad Wiesenbad besonders verbunden. Denn 1991 wurde unser Landesverband in der Wandelhalle der Rehaklinik gegründet und seit dem Sommer ist der Klinik Chefarzt Dr. Enrico Weidauer einer, unserer beratenden Ärzte des Landeverbandes.

Zahlreiche Patienten fanden den Weg an unseren Stand und suchten Informationen zu Angeboten für Morbus Bechterew Patienten in der Region. Einen ausführlichen Bericht zu den gesamten Aktivitäten des Erzgebirgischer Thermal-Kräuter- und Rehatag“ in Thermalbad Wiesenbad von Frau Anja Nestler finden Sie hier. https://wiesenbad.de/2023/08/17/n8-i-anja-nestler-staunen-erleben-zum-thermal-kraeutertag/


 


 

FrauenNetzWerk-Wochenendseminar 2023


 

Kurze Nacht der Bechtis in Eilenburg

Am 23.05.23 haben wir, die Ortsgruppe Eilenburg unsere „Kurze Nacht“ des Bechterew gefeiert.

Im Voraus hatten wir uns Gedanken, über das Wo und Wie gemacht. 

Ideen innerhalb der Gruppe, brachten uns zu dem Entschluss, dass dieser Tag für uns ist. Also tun wir das, was uns „guttut“ und machen Sport, gewohnte Zeit, gewohnter Ort. 

Die Entscheidung war getroffen und der Platz „Am Froschbrunnen“ festgelegt. 

Die Mitglieder unserer Gruppe hatten schon lange mal wieder Lust auf ein Training im Kurpark von Bad Düben, dazu luden wir vorab, in der lokalen Presse, dem Dübener Wochenspiegel, alle Interessierten zu einem gemeinsamen Training ein. 

So trafen sich am besagten Dienstag im Nieselregen einige Sportfreunde, hatten sehr viel Spaß miteinander und am nächsten Tag auch Muskelkater. 

Fazit: In der Natur braucht es keine Geräte zum Trainieren,  Bäume, Bänke, Wiesen und Treppenstufen sind ideale Helfer, um Kraft, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern.

Einen Großen Dank möchten wir an dieser Stelle der Mediclin Bad Düben und dem REHA Team für ihre Unterstützung aussprechen. Vielen Dank.

 

Gruppensprecher Eilenburg des DVMB Dirk Buttgereit


 

Therapiemesse 2023

„Die #therapie LEIPZIG 2023 war ein voller Erfolg und wurde sowohl von Ausstellern als auch Besuchern als herausragendes Branchenevent gefeiert“, so hieß es in der Pressemitteilung der Pressesprecherin der Leipziger Messe.

Wir - als DVMB Landesverband Sachsen e.V. - waren mit einem Stand auf der Verbandsmeile auf dieser großartigen Fachmesse vertreten. Dadurch konnten wir zahlreichen Therapeuten, Ärzten oder auch anderem Fachpublikum Wissenswertes zu Morbus Bechterew aus Patientensicht und Neuem aus der Forschung und Wissenschaft informieren.

Dabei vertraten wir nicht nur unseren Landesverband Sachsen, sondern informierten auch Interessierte zu den Angeboten aus den anderen Landesverbänden. Denn es hatten auch zahlreiche Interessierte aus München, Bonn oder Stralsund den Weg zu uns an den Stand gefunden.

Am zweiten Messetag konnten wir als besonderes Highlight die beiden Entwickler der neuen #Morbus-Bechterew-App Axia - Maxime le Maire und Tobias Heusinger - an unserem Stand begrüßen. Dadurch war es unseren Messestandbesuchern an diesem Tag möglich, einen direkten Einblick in die App gemeinsam mit den Entwicklern zu erhalten.

Insgesamt waren es 16.300 Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten, Logopäden sowie Sport- und Rehamediziner laut Berichten, die es vom 4. bis 6. Mai zur therapie LEIPZIG 2023 an die Stände der 352 ausstellenden Unternehmen und Marken aus 14 Ländern zog, um sich über die Vielfalt an Neuheiten, Trends, Produkten und Dienstleistungen für eine moderne und nachhaltige Patientenbehandlung zu informieren.

Uns als Patientenorganisation #DVMB_LV_SN hat sehr gefreut, so zahlreiche und vielfältige Gespräche mit unseren Besuchern am Stand zu führen und Sie über die Neuigkeiten zur Erkrankung Morbus Bechterew informieren. Es war uns eine große Freude und eine besondere Erfahrung bei dieser tollen Fachmesse als Aussteller mit dabei gewesen zu sein und wir danken an dieser Stelle auch noch einmal dem Team der Messe Leipzig für die gute Organisation.

Auf der nächsten #therapie LEIPZIG vom 8. bis 10. Mai 2025 auf der Leipziger Messe sind wir gern als Aussteller wieder mit dabei!


Über die therapie LEIPZIG
Die therapie LEIPZIG bietet als größte Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention im deutschsprachigen Raum einen kompletten Marktüberblick. 2023 zeigten 352 Aussteller aus 14 Ländern den 16.300 Messebesuchern ihre Innovationen und aktuelle Branchentrends auf der Leipziger Messe. Den Kongress nutzten Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Trainer, Ärzte, Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten sowie Führungskräfte von ambulanten Rehazentren, Akut- und Reha-Kliniken aus ganz Deutschland zur fachlichen Fort- und Weiterbildung. Die nächste therapie LEIPZIG findet vom 8. bis 10. Mai 2025 auf dem Leipziger Messegelände statt.

„Die # therapie LEIPZIG konnte das Fachpublikum auch 2023 überzeugen und erhielt Bestnoten: Nach Umfrageergebnissen eines unabhängigen Marktforschungsinstituts gaben 94 Prozent der Fachbesucher an, die therapie LEIPZIG ihren Kollegen weiterzuempfehlen. Zudem planen 86 Prozent der Befragten, die Veranstaltung auch 2025 wieder zu besuchen. Die überregionale Bedeutung der Veranstaltung hat im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls zugenommen. Rund zwei Drittel der Besucher kamen aus einer Entfernung von über 100 Kilometern – aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und den angrenzenden Ländern.“

Quelle https://www.therapie-leipzig.de/de/pressemitteilungen/branche-feiert-die-therapie-leipzig-2023-mehr-besucher-mehr-vielfalt


 

Frauennetzwerk-Wochenendseminar

„Der bewegte Weg zur Achtsamkeit“

05. - 07. August 2022

Anfang August machten sich fast zwanzig Teilnehmerinnen mit einer Tasche mit bequemer Kleidung, viel Neugier und endlich mit der Chance, mal etwas nur für sich zu tun, auf den Weg an die Elbe nach Dresden.

Nach einem ersten vorsichtigen Beschnuppern beim gemeinsamen Abendessen am Freitagabend fanden sich schnell Themen, um sich auszutauschen. Doch es tauchten hier nicht nur die Fragen auf „Sind Sie auch hier neu in der Runde?“ oder „Haben Sie eine Ahnung, was wir hier am Wochenende so machen werden?”  Vielmehr fanden alle sehr schnell andere Themen zu denen sich ausgetauscht werden konnte. Auch unsere Referentin für den Samstags-Workshop Frau Christiane Greiner-Maneke war bereits am Freitag mit uns angereist. So hatte auch sie eine Chance an unserem Anreise-abendlichen Ritual des FNW LV SN teilzunehmen.

Rituale sind im LV Sachsen für uns wichtige Gewohnheiten, um ein gewinnbringendes Wochenende verbringen zu können. Doch was verbirgt sich dahinter? Das muss man selbst erleben, denn das hier zu beschreiben …würde länger dauern.

Außerdem war es nach der langen Coronapause besonders schön, wieder an alte Gewohnheiten anzuknüpfen.

Da unser Workshop am Samstag durch einen professionellen Fotografen begleitet wurde, um bleibende Bilder von der Veranstaltung zu erhalten, galt es vorher zusätzlich einige Verabredungen zu treffen. Denn nicht nur Spaß und schöne Bilder sind wichtig, sondern auch die persönlichen Wünsche (auch Persönlichkeitsrechte/ Datenschutz) dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Gut organisiert fand der Abend bei einem abwechslungsreichen Erfahrungsaustausch seinen Ausklang.

Am Samstagmorgen war es dann endlich so weit, die Teilnehmerinnen wurden von der Referentin abgeholt, um mit ihr den „bewegten Weg zur Achtsamkeit“ kennenzulernen.....

Den gesamten Bericht könnt ihr unter Frauennetzwerk - Veranstaltungen 2022 lesen.

Therapeutenseminar 2022

Therapeutenseminar 2022- die Einführung in den „bewegten Weg zur Achtsamkeit“

Nach der Corona Ausfallzeit war es endlich wieder einmal so weit, dass wir unsere Therapeuten, die regelmäßig unsere Mitglieder beim Funktionstraining schulen und therapieren, zum Schulungsseminar einladen konnten.

Es war auch das erste Therapeutenseminar, was der neue Vorstand organisierte! So sollte es auch versuchsweise in einem neuen Format stattfinden, denn wir hatten mal was ganz anderes (bewegtes) mit den Therapeut/innen vor. Als Referentin hatten wir uns die Frau Greiner-Maneke eingeladen, die schon die Teilnehmerinnen beim Frauenseminar begeistert hatte.

Unser achtsames Seminar begann mit dem Ankommen und Kennenlernen in einem Haus mit Blick auf die Elbe. Dieser Blick bzw. das Verweilen am nahen Elbufer sorgte beim Seminar noch oft als Kraftquell und Stätte des Ankommens.

Nach einer ersten Vorstellung des Ganzheitlichen Bewegungskonzept “Der bewegte Weg zur Achtsamkeit“, die unter anderem die Themen „Achtsamkeit; -Einführung in den Pädagogischen Leitfaden und den methodischen Werkzeugkasten in Theorie und Praxis enthielt, folgte eine kleine Kennenlernrunde mit der Referentin.

Schnell war klar, dass man selbst bisher oft von „Achtsamkeit“ sprach, doch einem/r nicht genau klar war, was dies jetzt genau für einen selbst bedeutet? Erste Antworten sollten an diesem Wochenende gefunden werden. Die anwesenden Therapeuten spürten auch schnell, dass Sie wirklich den „bewegten“ Weg kennenlernen und selbst richtig aktiv sein dürfen. Sie selbst sollten spüren und fühlen, was bestimmte Übungen oder Handgriffe mit Ihnen machten.

Denn die Referentin Christiane Greiner-Maneke sagt: „Es ist wichtig selbst zu wissen, wie sich etwas anfühlt, damit man seine Patienten besser verstehen und anleiten kann. Es sind nicht beide Arme oder Füße gleich gut beweglich sind. Sondern jeder, also nicht nur Menschen mit Beeinträchtigen oder mit Morbus Bechterew wie Ihre Patienten, kann Einschränkungen in Ihrer Beweglichkeit haben.“

Bei vielen Partnerübungen konnte unter anderem auch der methodische Werkzeugkasten ausprobiert werden. Der Erfahrungsaustausch untereinander, zu den verschiedensten Themen in Ihrer Arbeit als Therapeuten kam dabei auch nicht zu kurz.

Zitate einiger teilnehmender Therapeuten zum Seminarwochenende:
„Ich bin ohne genaue Ahnung, was mich in diesem Kurs erwartet nach Dresden gekommen. Jetzt fahre ich mit einer Menge guter Tipps und Erfahrungen nach Hause und habe auch etwas für mich persönlich getan. Das Konzept, wie es geht und man es umsetzt, haben wir am Wochenende erlebt.“ Therapeutin R. aus K.

„Schlafen und Aufwachen direkt an der Elbe gibt Kraft und Inspirationen“

„Ich lebe im Hier und Jetzt und das möchte ich auch anderen und meinen Patienten mitgeben“.

Sogar ein erstes Feedback aus der Therapiearbeit nach dem Seminar haben wir bereits erhalten: „Ich habe sogleich die Chance ergriffen mein neu erlerntes Konzept auszuprobieren. Das Resultat war sehr positiv, ich habe von allen Teilnehmer Feedback erhalten mit dem Gefühl der besseren Beweglichkeit, Lockerheit und Leichtigkeit. Ich habe mich total gefreut, erst einmal, dass sich alle darauf eingelassen haben und dass es auch tatsächlich so gut funktioniert hat. Nun bin ich gespannt, ob eine Wiederholung gewünscht wird.“

Als organisierendes Vorstandsteam haben wir die Rückmeldung bekommen, dass unser „neuer, bewegter Weg“ eine gute Idee war. Dass die anwesenden Therapeuten viel neues für Ihre Arbeit mitnehmen konnten und sie sich auch sehr über die wertschätzenden Worte zu Ihrer Arbeit für unsere Selbsthilfeorganisation gefreut haben.

Wer mehr zum „Bewegten Weg zur Achtsamkeit“ nachlesen möchte, der kann sich hier schlau machen: https://www.bewegte-achtsamkeit.de/

Wir danken hiermit noch einmal allen Therapeuten, die sich die Zeit genommen haben, mit uns ein Schulungswochenende zu verbringen.

Vielen Dank sagt das Vorstandsteam des Landesverbandes, stellvertretend auch für alle Mitglieder, die an die angebotenen Therapien teilnehmen.

Autor: J. Schmalisch LV Sachsen


 

Bericht zur Diskussionsrunde der Deutsche Vereinigung Morbus Bechter-ew (DVMB)

„Ist die Selbsthilfe überlebensfähig? Oder taucht sie langsam ab?“ in Weimar

Am 28. Januar 20223 trafen sich die drei mitteldeutschen Landesverbände der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Gästen aus der Politik und Behindertenselbsthilfe zu einer Diskussionsrunde in Weimar.

Der sächsische Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen Herr Michael Welsch war unter anderem, als Vertreter aus der sächsischen Politik unter den Gästen. Gemeinsam mit der sächsischen Landesvorsitzenden der DVMB, Frau Jana Schmalisch und den anderen Vertretern aus der DVMB diskutierte er, über die aktuell brennenden Themen, wie das Funktionstraining, die Finanzierung der Selbsthilfearbeit oder auch über die Erreichbarkeit der Austausch- und Therapiestätten und versuchte sich auch einen Einblick in die aktuelle Sachlage der Themen zu verschaffen.

Weitere Gäste waren unter anderem Frau Tina Rudolph - Sprecherin für Globale Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion, Herr Peter Hippe - Vorsitzender des DVMB-Bundesverbandes und Herr Andreas Heinze - Geschäftsführer der ASG Dessau.

Die Vertreter aus den Landesverbänden berichteten in der Runde über Ihre Arbeit und Ihre Aufgaben aus dem aktuellen Selbsthilfealltag der DVMB in Mitteldeutschland. Sie sprachen dabei Punkte an, welche die Zukunftsfähigkeit der Selbsthilfe gefährden und äußerten auch konkrete Hilfsbedarfe an die anwesenden Gäste und die Politik. Frau Schmalisch wies dabei insbesondere auch auf die aktuelle Situation der fehlenden Raumressourcen in Sachsen bzw. im Großraum für die Selbsthilfearbeit hin.

Da die Zukunftsfähigkeit und die Bedarfe der Selbsthilfe nicht an einem Tag besprochen und geklärt werden können, sind weitere gemeinsame Gespräche auch auf Landesebene geplant. Denn Selbsthilfe ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und muss das in Zukunft auch bleiben.

Wir danken allen Teilnehmer/innen unserer Diskussionsrunde und freuen uns auf weitere gemeinsame Gespräche.

Autorin: Jana Schmalisch- Vorsitzende DVMB Landesverband Sachsen e.V.; Fotos: dvmb@carstenwagner

Für Rückfragen zur Diskussionsrunde steht Ihnen die Landesvorsitzende Jana Schmalisch
unter vors[at]dvmb-sn.de oder per Telefon unter 0176/24482811 gern zur Verfügung.


 

Ehrenamt geht alle an - DANKE


 

25 Jahre Selbsthilfegruppe Pulsnitz

25 Jahre und immer noch, voller Engagement

Am 26.11. 2022 konnte die regionale Selbsthilfegruppe Pulsnitz der Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) gemeinsam mit rund 70 Mitgliedern in Restaurant Rödertal auf 25 Jahre gemeinsame Aktivitäten für Betroffene mit der chronisch entzündlichen Erkrankung Morbus Bechterew zurückblicken.

Die DVMB ist im Landesverband Sachsen mit noch 19 weiteren Selbsthilfegruppen von Plauen bis in die Lausitz hinter Löbau vertreten. Und bietet Betroffenen mit der immer noch unheilbaren Krankheit einen Platz für Erfahrungsaustausch, sportliche Therapien und viele andere gemeinsame Aktivitäten. Rund 450.000 Betroffene gibt es in Deutschland.

Was mit der Idee zur Gründung einer Therapie- und Sportgruppe mit 5 Personen um

 1997 begann, ist jetzt zu einer fast 90 Personen starken Selbsthilfegruppe für die Regionen rund um Pulsnitz und Großröhrsdorf angewachsen.

Sie steht allen interessierten und Gruppenmitgliedern vollkommen ehrenamtlich als Ansprechpartnerin u.a. für Fragen rund um die Erkrankung oder auch zum Thema Therapie zur Verfügung.

Auch das Engagement der langjährigen Landesverbandsvorsitzenden und aktuell stellvertretenden Gruppensprecherin Helena Strauss und der Schatzmeisterin der Gruppe Frau Christiane Heinrich wurde für Ihr Engagement gedankt. Es wurde auch gemeinsam auf die Erlebnisse der letzten gemeinsamen 25 Jahre zurückgeblickt und die neuen Aktionen für 2023 vorgestellt. Wie die „Kurze Nacht des Bechterew“, die am 20.06.2023 in vielen Gruppen sachsen- und bundesweit in der DVMB stattfinden wird.

Möchten Sie die Arbeit und die Angebote der DVMB kennenlernen oder kennen Sie jemanden der unsere Hilfe benötigt? Dann schreiben Sie uns unter vorsdvmb-snde oder direkt an die Gruppe Pulsnitz unter pulsnitzdvmb-snde.

Autor:   Jana Schmalisch, Landesvorsitzende DVMB LV Sachsen e.V.

vorsdvmb-snde, 017624482811

Weltrheumatag 2022 in Leipzig

Stellen Sie sich vor, es ist Weltrheumatag, und kaum ein Patient geht hin. So geschehen in Leipzig. Das Programm versprach einiges: Neue Therapieentwicklungen in der Rheumatologie, Welche Rolle spielen heute Gelenkoperationen in der Rheumatologie, COVID-19 und Rheuma – was gibt es Neues?. Renommierte Referenten hatten sich angekündigt. Der größte und modernste Hörsaal des Universitätsklinikums stand dem Rheumazentrum Leipzig, dem Organisator der Veranstaltung, zur Verfügung. Die Selbsthilfeorganisationen des rheumatischen Formenkreises konnten sich eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung kostenlos platzieren. Kaffee, Tee und weitere Getränke standen zur Verfügung; dazu etwas Gebäck. Und wann begann die Veranstaltung? Um 16:30 Uhr! Ansonsten beginnen patientengerechte Vorträge des Universitäsklinikums um 18:15 Uhr. Zu dieser Zeit können auch berufstätige medizinisch interessierte Bürger teilnehmen. Die Vergabe von Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer versprach ein hohes wissenschaftliches Niveau. Ich hatte das große Glück, dass eine medizinisch gut geschulte Bechterew-Patientin, sie ist promovierte Apothekerin, unsere Teilnahme an den Vorträgen absicherte. Und das war gut so. Sie urteilte über die Vorträge: für „Normalverbraucher“ nur bedingt geeignet.

Ich nutzte die Zeit im Foyer des Hörsaals um mit der Chefärztin des Fachklinikums Brandis ein kurzes Gespräch zu führen. Sie teilte mir ihre Verwunderung mit, wie gering der Anteil von Rheuma-Patienten ist, die Mitglied in den entsprechenden Selbsthilfeorganisationen sind. Bei Morbus-Bechterew-Patienten liegt der Wert bei 5,5%. Hier müssen wir aber beachten, dass der Organisationsgrad dieser Patienten-Gruppe in der Deutschen Rheuma-Liga nicht unerheblich ist. Auch der Informationsgrad ihrer Patienten über das jeweilige Krankheitsbild sei dürftig. Als DVMB sollten wir in den Kliniken nachfragen, ob es in deren  Interesse ist, bei den entsprechenden Schulungen der Patienten während der stationären Reha mitzuwirken.

Die Vertreterin des Eisenmoorbades Bad Schmiedeberg-Kur-GmbH bot mir ihre Unterstützung an, interessierte Kleingruppen durch das Bad zu führen. Es ist eine traumhafte Anlage, das Kurhaus ganz im Jugendstil. Die Patienten nutzen dort die Heilmittel Moor und Radon zur Linderung ihrer Symptome. Wir werden zur nächsten Stammtischrunde der jungen Bechtis über das Angebot reden.

Summa summarum, unsere Teilnahme war nicht umsonst. Für das nächste Jahr hoffen wir wieder auf patientengerechte Vorträge.

 

Klaus Vogt – Gruppensprecher

Leipzig, den 20.10.2022

 

Anhang:

Rheumatag 12.10.2022 – Aufzeichnungen von Dr. rer. nat. Sophie Bartsch

 

Weltrheumatag 2022 am UKL.odt

Artikel in der Freien Presse

Artikel in der Freien Presse vom 25.11.2022


 

Fachtagung des Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen

Landesvorsitzende bei Fachtagung zum Thema »Zielvereinbarungen – Ein Instrument für mehr Inklusion?«

Im Oktober 2022 fand in Dresden eine Fachtagung des Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen Hr. Welsch statt. Es ging dabei unter anderem um die Frage, ob „Zielvereinbarungen“ ein gutes Instrument für mehr Inklusion sind?

Unter den zahlreichen Vertreter aus dem Bereich der Behindertenselbsthilfe, der Wohlfahrtspflege, aus Behörden und aus der Politik war auch unsere Landesvorsitzende vertreten. Denn die Vertretung der Interessen der Betroffenen allein und gemeinsam mit ähnlichen Selbsthilfe- und Behindertenorganisationen gegenüber der Gesellschaft und dem Gesetzgeber gehört auch zu den satzungsgemäßen Aufgaben des Landesverbandes.

Zuerst beschäftige man sich mit dem Sächsischen Inklusionsgesetzes (SächsInklusG), was zahlreiche Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen bietet, die aber kaum geschaffen oder umgesetzt werden. Dann wurden zwei Leuchtturmprojekt aus anderen Bundesländern vorgestellt, die sehr interessant waren.

„Eine wichtige Erkenntnis aus diesen Berichten für mich ist“, so die Landesvorsitzende, „dass es möglich ist, sich mit allen Beeinträchtigungsgruppen an einen Tisch zu setzten und gemeinsamen nach machbaren und umsetzbaren Lösungen zu suchen“. In den vorgestellten Projekten konnte nach zahlreichen Gesprächen miteinander eine Vereinbarung getroffen werden, mit der alle zurechtkommen und die immer wieder nachjustiert wird.“

Außer den interessanten Vorträgen hatte man in den Pausen sehr gute Möglichkeiten neue Kontakte mit den Anwesenden zu knüpfen und sich mit Vertretern aus dem Bereich der Selbsthilfe zu verschiedenen Themen auszutauschen.

Anschließend fand eine Podiumsdiskussion statt, welche die Tagung zum Thema „Zielvereinbarungen“ für alle Anwesenden gut abrundete.

Wer noch mehr zu dieser Fachtagung erfahren möchte, kann hier nachlesen: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1055576

Autor: J. Schmalisch DVMB LV Sachsen

 

Sächsisches Inklusionsgesetz: (SächsInklusG) https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18283-Saechsisches-Inklusionsgesetz


 


 

Bericht zur Mitgliederversammlung des Landesverbandes Sachsen Mai 2022

Im Mai 2022 trafen sich nach zwei Jahren Pandemie-Pause, endlich mal wieder alle vor Ort und in Farbe zu einer Mitgliederversammlung.
Im Pullman Hotel Dresden unweit des Dresdner Hauptbahnhofs gelegen, trafen sich über 50 Mitglieder, um neue Delegierte zu wählen oder im Verlauf der Mitgliederversammlung über die Satzungsneufassung abzustimmen.

Zuerst einmal zog der Vorstand des Landesverbandes (LV) mit seinem Tätigkeitsbericht ein Resümee über ein sehr erlebnisreiches Jahr trotz Pandemie.
Haben wir doch als LV im September 2021 das 30-jährige Jubiläum fröhlich gemeinsam feiern können oder freuen uns auf den baldigen, ersten Geburtstag des Jugendstammtischs. Es gab sehr viel zu berichten und entsprechend lang war auch der Bericht. Auch über die neu implementierten Arbeitskreise Öffentlichkeitsarbeit, Redaktionelles und Dokumentenmanagement gab es schon einiges erreichtes zu berichten.

Aber auch die verdienstvollen Mitglieder und ehrenamtlich Engagierten sollten bei allen Berichten aber auch nicht vergessen werden.
So konnten wir den langjährigen Gruppensprecher Klaus Krank bei der Mitgliederversammlung mit der Ehrennadel der DVMB in Silber auszeichnen.

Die ehemalige Landesvorsitzende Helena Strauß wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft im Landesverband und ihr jahrelanges Engagement geehrt.

Ein besonders überraschendes Dankeschön überreichte die Landesvorsitzende dann an die anwesenden Gruppensprecher. Denn ohne deren Unterstützung könnte der LV nur halb so erfolgreich sein. Nach dem „Danke sagen“ und einem Erfahrungsaustausch in der Mittagspause stand die Neuwahl der Delegierten und die Abstimmung zur Satzungsneufassung auf der Tagesordnung.  Da wir, bei dem einige Wochen vorher stattgefundenen Gruppensprecherseminar, ausreichend darüber gesprochen und mit einem Rechtsbeistand an der Satzungsneufassung ordentlich gefeilt hatten, wurde die Neufassung mit großer Zustimmung und Mehrheit beschlossen. Diese ist jetzt auch bereits mit der gültigen Fassung im Vereinsregister zum Stand 7.5.2022 eingetragen. Besonders bereichernd war es für die Teilnehmer*innen wieder untereinander den persönlichen Austausch führen zu können, denn der wegen der Pandemie so lange ausgeblieben war. Doch er ist so essenziell für unsere Arbeit und die Selbsthilfe. Der Vorstand des Landesverbands möchte sich bei allen Teilnehmenden und bei den Engagierten des Verbandes für Ihre Unterstützung bedanken.

Autor: J. Schmalisch, LV Vorsitzende vors@dvmb-sn.de 

 


 

Der Highlander 2021 und das Team „Sachsen“ bei den Highland Games des Landesverbands Berlin-Brandenburg

Die Freude war groß, als endlich der Kalender das Wochenende der Highland Games beim Landesverband Berlin-Brandenburg anzeigte. Nix wie Sportzeug, Sonnencreme und gute Laune ins Auto gepackt und schon ging es los richtig Norden. Auf geht’s Freunde zu treffen und den Titel des Highlander 2021 verteidigen.

In Strausberg am Sportpark angekommen, trafen wir auch schon auf die ersten bekannten Gesichter und Familien. Oh man, wie schnell doch das Jahr um war! Wir sind vielleicht ein ganz kleines bisschen älter geworden, doch die Lust und die Vorfreude auf den gemeinsamen Kampf um Höhen, Weiten und Punkte sind immer noch die gleichen.

Bei diesen Highland Games gab es aber noch etwas Besonderes. Als Gäste waren die Weltmeister Daniel Dorow und sein Vater Hans-Dieter sowie ein weiteres Teammitglied der 1. Brandenburgischen Scottish Highlandsport Stone Walker Fürstenwalde e.V. anwesend. Sie berichteten nach der Eröffnung der diesjährigen Highland Games durch Frank Balzer, den Vorsitzenden des Landesverbandes über Ihren Alltag bei den realen Wettkämpfen und Disziplinen.

Ab 14 Uhr ging es dann für die über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jung bis alt zu den Wettkämpfen. Es gab zahlreiche Stationen wie den Steinwurf aus dem Stand, das Stiefelwerfen, den Baumstamm oder auch den Gewichthochwurf. Fast alle Disziplinen sind laut dem Organisator an die originalen Wettbewerbe angelehnt und auf Bechti- Bedürfnisse angepasst.

Bei diesen Wettbewerben geht es unter anderem darum ging seine Zielgenauigkeit in Beweis zu stellen. Jedes Team war mit viel Ehrgeiz, Freude und Teamgeist unterwegs. Auch wenn man nicht die volle Höhe oder Punktzahl erreicht werden konnte. Spaß hat es gemacht sich gemeinsam zu bewegen und sich anzufeuern. Wir- das Team Sachsen- wurden diesmal durch Freunde aus der Lausitz unterstützt. Vielen Dank auf diesem Wege für euren Ehrgeiz und den gemeinsamen Spaß beim Punkte, Weiten- und Höhenkampf.

Am Ende konnte ein Teil unseres Teams sogar eine Vielzahl der Medaillen und Pokale bei der Siegerehrung abräumen. Wir stellten zum Beispiel den diesjährigen Sieger im Familienwettbewerb. Und bei der Kinderwertung konnten unsere beiden Kinder Max und Alex jeweils den ersten und dritten Platz belegen.

Doch nicht nur die gemeinsame Bewegung ist unser Grund nach Strausberg bei Berlin zu fahren. Sondern auch der gemeinschaftliche Erfahrungsaustausch in einer bunten Runde – diesmal von Mitgliedern des LV Berlin-Brandenburgs, sowie den angereisten Teilnehmern aus den LV Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und uns Sachsen.

Werden hier doch immer wieder neue Tipps zum Umgang mit der Krankheit oder zu ausprobierten Hilfsmitteln getauscht? Oder man kann sich zu Ideen u.a. für neue Veranstaltungsformate austauschen oder auch neues übers Campen lernen. Es ist einfach alles dabei. Denn jeder kann sich einbringen und neue Erfahrungen dazulernen.

Als wir uns am Sonntagmorgen wieder auf den Heimweg nach Sachsen machten, stellten wir wieder fest, dass auch diese Teilnahme am Sportfest wieder etwas besonderes war.

Den Pokal des „Highlanders“ konnte unser Michael in diesem Jahr leider nicht verteidigen, doch dafür wurde in diesem Jahr seinem siebten Veranstaltungsjahr der

Hauptorganisator-UNSER FRANK BALZER- der Highlander 2022

Herzlichen Glückwunsch lieber Frank Balzer zu deinem besonderen Gewinn. Wir kommen gern im nächsten Jahr wieder, auch wenn es mit der Titelverteidigung des Highlanders 2021 nicht geklappt hat.

Autor: J. Schmalisch (LV Sachsen)